Knöchelverletzung

Fußball

Eine Verletzung am Knöchel ist die häufigste Verletzung im Fußball. Es gibt viele Arten von Knöchelverletzungen. Wir besprechen die häufigsten Knöchelverletzungen und erklären, was du bei einer Knöchelverletzung tun kannst.

Häufige Sprunggelenksverletzungen

Häufige Sprunggelenksverletzungen bei Fußballern sind:

Umknicken des Sprunggelenks
Die bekannteste und häufigste Sprunggelenksverletzung im Fußball ist die verstauchte (umgeknickte) Sprunggelenk. Ein Umknicken ist eine Bewegung im Sprunggelenk, bei der der Fuß meist nach innen klappt. Dabei entstehen Schädigungen an den äußeren Bändern und manchmal auch an der Innenseite des Sprunggelenks. Im Fußball geschieht dies durch häufiges Abstoppen und Richtungswechsel während des Spiels und durch Körperkontakt mit dem Gegner. Eine häufige Ursache ist auch die Landung auf dem Fuß eines anderen Spielers.

Das Ausmaß des Umknickens bestimmt die Schwere der Schädigung der Bänder. Bei einer schweren Verstauchung können durch den Aufprall die beiden Knochenanteile an der Innenseite des Sprunggelenks aufeinandertreffen. Dies kann zu einer Schädigung des Knorpels an der Innenseite des Sprunggelenks führen.

Prellung des Sprunggelenks
Bei einem Tackling gegen Ihr Sprunggelenk ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine Prellung entsteht. Die Folge ist eine schmerzhafte, geschwollene Stelle, die sich später blau verfärben kann. Bei einer Prellung wird unter der Haut liegendes Gewebe geschädigt. Wenn die Schädigungen nicht zu schwer sind, heilt eine Sprunggelenksprellung meist von selbst innerhalb einiger Tage bis Wochen.

Chronische Sprunggelenksinstabilität
Nach jedem Umknicken steigt das Risiko, eine chronische Sprunggelenksinstabilität zu entwickeln. Kennzeichnend dafür ist das häufige Umknicken. Eine chronische Instabilität entsteht, wenn das Sprunggelenk nach einer Verstauchung nicht richtig ausheilt. Der wichtigste Grund dafür ist meist ein zu früher Wiedereinstieg ins Fußballtraining nach einem Umknicken.

Chronische Sprunggelenksinstabilität kommt bei Fußballern häufig vor. Betroffene spielen oft mit einer Bandage oder Tape um das Sprunggelenk, um erneutes Umknicken zu verhindern. Das ist eine gute Option, aber die beste Behandlung ist, eine chronische Instabilität durch richtiges Ausheilen nach einem Umknicken zu vermeiden.

Weitere Sprunggelenksverletzungen

Neben Verstauchungen können in Extremfällen auch Sprunggelenksbrüche entstehen, vor allem durch ein Tackling eines Gegenspielers. Aber auch bei einer schweren Verstauchung besteht die Möglichkeit eines Bruchs am Sprunggelenk, am Fuß oder am Unterschenkel. Im Allgemeinen ist es ratsam, das Sprunggelenk auf einen Bruch untersuchen zu lassen, wenn Sie nicht mehr als 4 Schritte gehen können.

Weitere häufige Sprunggelenkserkrankungen sind:

Behandlung von Sprunggelenksverletzungen

Die Behandlung von Sprunggelenksverletzungen hängt von der Art der Verletzung ab. Weitere wichtige Aspekte für die Behandlung sind der Entstehungsmechanismus und der Ort des Schmerzes. Ein Physiotherapeut kann Ihnen dabei helfen. In vielen Fällen ist es notwendig, nach der Verletzung ein Übungsprogramm zu absolvieren. Damit werden Sprunggelenk und Unterschenkel wieder kräftig und die Gefahr einer erneuten Verletzung sinkt.

Mach den Selbstcheck

Möchten Sie wissen, welche Sprunggelenksverletzung Sie haben? Machen Sie dann zunächst den Selbstcheck. Durch das Beantworten einiger Fragen zu Ihrer Sprunggelenksverletzung versuchen wir, die Ursache Ihrer Beschwerden herauszufinden.

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