Arthrose und Ernährung

Arthrose

Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, bei der die Qualität und Dicke des Knorpels abnimmt. Aber wie entsteht ein Mangel an Knorpel? Es ist allgemein bekannt, dass unser Knorpel dünner wird, je älter wir werden. Auch kann Knorpel durch starke Belastung der Gelenke verschwinden. In diesem Artikel werden jedoch zwei weitere mögliche Ursachen der Arthrose beschrieben. Beide Ursachen stehen im Zusammenhang mit Ernährung und Lebensstil.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, bei der die dünne Schicht Knorpel in einem Gelenk verschwindet. Die Knochenenden werden geschädigt, und Bewegungen werden schmerzhaft.

Entstehung

Arthrose entsteht, wenn an den Enden der Knochen nicht ausreichend Knorpel vorhanden ist. Die Knochen reiben dann gegeneinander. Das verursacht Knochenabbau (Erosion). Schmerzen treten meist erst auf, wenn das Gelenk bereits erheblich geschädigt ist. In der Folge wird neues Knochengewebe gebildet, wodurch knochenartige Auswüchse entstehen. Diese Auswüchse können bei Bewegungen an anderen Knochen, Nerven und Weichteilen reiben. Das ist eine wichtige Ursache für Arthroseschmerzen.

Mögliche Ursachen des Knorpelabbaus

Zu wenig Bewegung oder im Gegenteil eine zu starke Belastung der Gelenke kann Arthrose verursachen. Arthrose tritt auch in bestimmten Familien häufiger auf. Mögliche weitere Ursachen sind:

  1. Chronische Entzündungen.
  2. Ein hoher Blutzuckerspiegel.

1. Chronische Entzündungen
Forschungen zeigen, dass Schmerzen bei Arthrose vor allem durch Entzündungen verursacht werden. Diese Entzündungen entstehen auf verschiedene Weise. Bei Arthrose könnten Nahrungsmittelallergien eine Rolle spielen.

2. Ein hoher Blutzuckerspiegel
Vor allem schnelle Zucker sorgen für einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels. Zucker bindet sich leicht an Bluteiweiße, und das führt zu schädlichen Stoffen. Der Körper wird anfällig für Entzündungen und damit auch für Arthrose.

Behandlung

Die Behandlung beginnt mit der Diagnosestellung durch einen Hausarzt oder Spezialisten. Sie können Medikamente verordnen. Es gibt keine medizinischen Behandlungen oder Medikamente, die Arthrose verhindern oder verlangsamen. Die beste Behandlung ist eine Kombination aus Physiotherapie und einem gesunden Lebensstil. 

Ein Physiotherapeut hilft, die Gelenke geschmeidig und die Kondition aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, die Schäden am Gelenk so weit wie möglich zu begrenzen, Schmerzen zu verringern und Behinderung oder Funktionsverlust zu vermeiden. Wenn das nicht ausreichend hilft, werden Schmerzmittel und Entzündungshemmer wie Paracetamol verordnet.

Ernährung
Gute Ernährung bildet die Basis für die Vorbeugung und Behandlung von Arthrose. Ein Diätassistent oder ein orthomolekularer Behandler hilft dabei. Ziel der Behandlung ist es, den Körper mit notwendigen und nützlichen Nährstoffen wieder gesund zu machen und Übergewicht zu vermeiden. Der Behandler stellt Fragen zu Ernährung und Lebensstil.

Es wird auch erhoben, ob ein Mangel oder Überschuss bestimmter Stoffe im Körper vorhanden ist. Der Behandlungsplan wird auf Veränderungen in Ernährung und/oder Lebensstil ausgerichtet sein. Es kann auch geraten werden, ein oder mehrere Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden.

Zum Schluss

Beratung und Behandlung bei Arthrose sind Maßarbeit. Verschiedene Gesundheitsfachleute helfen dir gern weiter. Tu dies immer in Absprache mit dem Spezialisten oder Hausarzt.

Hervorgehobene Erkrankungen

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