TENS

Transkutane Elektrische Nervenstimulation

TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Das bedeutet, dass Nerven mittels auf die Haut geklebter Elektroden stimuliert werden. Diese Behandlungsform verwendet schwache elektrische Ströme und kann bei Menschen mit (chronischen) Schmerzen eingesetzt werden.

TENS erzielt eine schmerzlindernde Wirkung, indem es die Schmerzweiterleitung stört, die Ausschüttung schmerzhemmender Substanzen anregt und entspannend auf die Muskulatur wirkt.

Anwendung von TENS

Die Anwendung des TENS-Geräts ist sehr einfach. Das Gerät ist ein kleines, batteriebetriebenes Kästchen mit zwei Leitungen, an deren Ende jeweils eine Elektrode sitzt. Die Elektroden werden rund um das schmerzende Areal angebracht, anschließend wird das Gerät eingeschaltet. Es können verschiedene Arten elektrischer Impulse mit höherer oder niedrigerer Intensität eingestellt werden.

Es gibt auch tragbare TENS-Geräte für den Heimgebrauch. Das TENS-Gerät kann mehrmals täglich für 20-60 Minuten verwendet werden.

Eine Schmerztherapeutin oder ein Schmerztherapeut verordnet eine TENS-Behandlung, oder das Gerät wird als Teil einer physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt. Dies kann in Kombination mit Schmerzmedikamenten erfolgen.

Obwohl TENS zur Schmerzreduktion eingesetzt wird, ist es keine Lösung für das zugrunde liegende Problem. Die Ursache der Schmerzen wird damit nämlich nicht behoben. TENS kann daher eine Ergänzung zu weiterer (physiotherapeutischer) Behandlung sein oder Beschwerden lindern, wenn andere Therapien nicht anschlagen.

Hervorgehobene Erkrankungen

Praxen pro Bundesland

Diese Seite teilen Machen Sie den Selbstcheck