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MRT des Knies
Eine MRT, ausgeschrieben Magnetic Resonance Imaging, ist ein Untersuchungs- bzw. bildgebendes Verfahren, bei dem mithilfe eines starken Magnetfelds Hunderte von Aufnahmen erstellt werden. Dadurch lassen sich Schäden an Muskeln, Sehnen, Kapseln, Bändern und Knorpel gut feststellen.
Wann wird ein MRT des Knies durchgeführt?
Es gibt verschiedene Gründe, ein MRT des Knies durchführen zu lassen. Die häufigsten Kniebeschwerden, bei denen ein MRT eingesetzt wird, sind Blockierungsbeschwerden, Schwellung und Bewegungseinschränkungen des Knies.
Insbesondere bei dem Verdacht auf einen Riss im Meniskus kann ein MRT dies gut darstellen. In diesem speziellen Fall reicht eine Röntgenaufnahme nicht aus.
Wie läuft die Vorbereitung auf ein MRT des Knies ab?
Am Tag der MRT-Untersuchung ist Nüchternheit nicht erforderlich. Man darf vor der Untersuchung also ganz normal essen und trinken.
Es ist wichtig, beim Betreten des Scanners keine Metallgegenstände (Brille, Schmuck, BH, etc.) zu tragen. Diese können das Magnetfeld stören und die Bildgebung beeinträchtigen.
Was ist Kontrastmittel bei einem MRT des Knies?
In einigen Fällen wird Kontrastmittel verwendet. Dieses Mittel heißt Gadolinium. Wird es eingesetzt, wird es immer in der Vorbereitung auf das MRT verabreicht, entweder über einen venösen Zugang oder direkt in das Kniegelenk. Durch das Kontrastmittel sind Auffälligkeiten am Knie besser zu erkennen.
Wie läuft ein MRT des Knies ab?
Während der MRT-Untersuchung liegt der Patient oder die Patientin mit dem Knie in der Mitte einer Art Tunnel. Der Kopf bleibt außerhalb des Tunnels. Während der Aufnahme ist es sehr wichtig, dass das Knie nicht bewegt wird; deshalb wird es fixiert.
Das MRT dauert im Durchschnitt 20 Minuten. Das Gerät macht ein lautes, klopfendes Geräusch. Um dies erträglicher zu machen, erhält man Kopfhörer, ggf. mit Musik.
Was passiert nach einem MRT des Knies?
Nach dem MRT kann das Knie ein 'schwappendes' Geräusch machen, wenn Kontrastmittel verabreicht wurde. Das verschwindet nach einem Tag von selbst. In den ersten zwei Tagen sollte man nicht zu lange stehen; anschließend darf das Gelenk langsam wieder normal belastet werden.
Angesichts der Vielzahl an Aufnahmen, die der MRT-Scanner vom Knie macht, benötigt der Radiologe bzw. die Radiologin Zeit für die Beurteilung. Das Ergebnis erhält man innerhalb weniger Tage bis einer Woche über die Fachärztin/den Facharzt oder die Hausärztin/den Hausarzt. Bis dahin wird empfohlen, keinen Sport zu treiben; besprechen Sie dies mit der Fachärztin/dem Facharzt.