Rheumatologe

Rheumatologie

Beschwerden der Gelenke oder Organe, bei denen Entzündungen auftreten, werden als rheumatische Beschwerden bezeichnet. Mit rheumatischen Beschwerden kann man sich an einen Rheumatologen wenden. Der Rheumatologe untersucht und behandelt Menschen mit Rheuma.

Etwa 100 verschiedene Erkrankungen werden unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst. Dabei handelt es sich um Erkrankungen des Bewegungsapparats, die nicht durch einen Unfall verursacht wurden. Die häufigsten Beschwerden bei Rheuma sind Schmerzen, Steifheit, Müdigkeit und geschwollene Gelenke. Meist leiden Patienten schon länger unter diesen Beschwerden und werden schließlich an den Rheumatologen überwiesen, der die Diagnose stellen kann.

Termin beim Rheumatologen

Ein Termin beim Rheumatologen beginnt mit einem Gespräch über die Beschwerden und Probleme. Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei der die Gelenke betrachtet und getestet werden.

Eine Gelenkpunktion, bei der etwas Gelenkflüssigkeit entnommen wird, eine Blutuntersuchung oder eine Röntgenaufnahme können erforderlich sein, um die richtige Diagnose zu stellen. Sobald klar ist, worum es sich handelt, wird eine Behandlung begonnen. Diese kann aus Medikamenten oder einer Operation, aber auch aus Empfehlungen zur Lebensweise bestehen.

Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten

Der Rheumatologe arbeitet häufig mit anderen Fachärzten zusammen, etwa mit dem Orthopäden, wenn Operationen erforderlich sind, oder mit dem Neurologen, wenn eine Schmerzbehandlung notwendig ist. Außerdem wird häufig ein Physiotherapeut hinzugezogen, damit die Betroffenen sich wieder besser bewegen können oder lernen, mit ihren Einschränkungen umzugehen.

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