Omeprazol

Magenschutz

Omeprazol ist ein Arzneimittel, das die Bildung von Magensäure verringert. Omeprazol gehört zu den sogenannten Protonenpumpenhemmern. Diese blockieren die Produktion von Magensäure durch irreversible Hemmung der sogenannten Protonenpumpe.

Wofür wird Omeprazol verwendet?

Omeprazol wird hauptsächlich bei Magenbeschwerden, Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt. Es kann auch beim Einsatz anderer Medikamente verwendet werden, die den Magen schädigen können. Beispiele hierfür sind Prednison oder andere Entzündungshemmer, vielfach als NSAIDs (Non Steroid Anti Inflammatory Drug) bezeichnet. Ein Facharzt oder Hausarzt kann Omeprazol verschreiben.

Symptome, für die Menschen das Arzneimittel häufig verwenden, sind unter anderem Übelkeit, Sodbrennen oder der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre.

Was sind mögliche Nebenwirkungen von Omeprazol?

In der Praxis kommen Nebenwirkungen selten vor. Wenn sie auftreten, handelt es sich um Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen. Auch Kopfschmerzen sind eine selten vorkommende Nebenwirkung. Diese Nebenwirkungen kommen in der Praxis bei 1-10 von 100 Menschen vor. Sehr selten, vorkommend bei weniger als 1 von 100 Menschen, sind Nebenwirkungen wie Schwindel, Haarausfall, Doppelbilder und Hautausschlag.

Außerdem hat die Forschung gezeigt, dass Protonenpumpenhemmer die Aufnahme von Vitamin B12 hemmen und langfristig einen Vitaminmangel verursachen können. Das Risiko für chronische Nierenerkrankungen ist bei Menschen, die langfristig Protonenpumpenhemmer verwenden, relativ höher als normal. Dies ist eine knappe Beschreibung der möglichen Nebenwirkungen bei der Anwendung von Omeprazol, lesen Sie die ausführliche Packungsbeilage.

Wo ist Omeprazol erhältlich?

Omeprazol ist seit 1988 auf dem internationalen Markt. Wenn es auf Rezept verschrieben wird, ist es in Kapsel- und Tablettenform unter den Markennamen Losec, Omecat und Losecosan erhältlich. Omeprazol ist in Apotheke und Drogerie erhältlich.

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