CT
Computertomographie
CT steht für Computertomographie. Eine CT-Untersuchung ähnelt einer Kombination aus MRT und Röntgenaufnahme. In sehr kurzer Zeit werden zahlreiche Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Winkeln erstellt. Ein Computer fügt alle diese Einzelaufnahmen zu einem 3-dimensionalen Bild zusammen.
Diese Technik eignet sich besonders zur Beurteilung von Knochen, Lungen, Bauchorganen, Blutgefäßen und Gehirn. Für die Darstellung anderer Gewebe ist eine MRT meist besser geeignet. Die Ärztin oder der Arzt wählt die Untersuchung, mit der sich das Problem am besten darstellen lässt.
Wie funktioniert ein CT-Scanner?
Ein CT-Scanner ist ein ringförmiges Gerät mit einer Liege davor. Die Patientin oder der Patient liegt auf dieser Liege. Der Ring bewegt sich um die Person herum und macht Bilder. Es ist wichtig, so ruhig wie möglich zu liegen, sonst entstehen keine guten Aufnahmen.
Der CT-Scanner sendet Röntgenstrahlen durch den Körper, die auf der anderen Seite wieder aufgefangen werden. Die verschiedenen Gewebe schwächen die Strahlen unterschiedlich stark ab. Nicht alle Gewebe lassen gleich viel Strahlung durch. Dadurch erscheinen einige Gewebe dunkler als andere. So können die verschiedenen Gewebe voneinander unterschieden werden.
Nachdem der CT-Scanner ein Bild aufgenommen hat, verschiebt sich das Gerät ein Stück, sodass ein Bild aus einem anderen Winkel gemacht werden kann. Dies setzt sich fort, bis rundum Bilder entstanden sind und somit ein 3-dimensionales Bild vorliegt.
Obwohl eine CT nur wenige Minuten dauert, wird der Körper einer beträchtlichen Dosis Röntgenstrahlung ausgesetzt. Eine mögliche Schwangerschaft sollte der Ärztin oder dem Arzt vorab bekannt sein. Bei einer einzelnen Röntgenaufnahme ist die Strahlendosis geringer, und bei einer MRT fällt sie gar nicht an.
Die CT wird von einer Radiologin oder einem Radiologen beurteilt. Die Patientin oder der Patient erhält das Ergebnis später über die eigene Ärztin bzw. den eigenen Arzt.